Zeitungsbericht aus den Westfälischen Nachrichten

Metallbauer dkon feiert mit Kunden und Mitarbeitern. Im zweiten Anlauf zum Erfolg!

Grund zum Feiern haben die Mitarbeiter der Firma dkon. Der Lengericher Metallbaubetrieb besteht seit zehn Jahren.

Allerdings gab es auch schon davor eine Geschichte.

Die Geschäftsführer Andre Richtering und Ralf Miethe sehen dkon auf einem guten Weg – nicht zuletzt durch Investitionen wie den Kauf einer Laserschneidanlage.
Am kommenden Freitag wird kein gewöhnlicher Arbeitstag für die Belegschaft der Firma Dkon sein. Erst wird zum Kunden- und Lieferantentag eingeladen, dann zum internen Familienfest. Das Ganze hat einen guten Grund: Dkon wird zehn Jahre alt. Allerdings gibt es eine Vorgeschichte.

2008 meldete das gleichnamige Vorgängerunternehmen Insolvenz an. Im Jahr darauf kam es dann zur Neugründung. Ralf Miethe und Andre Richtering , die den Metallbaubetrieb als Geschäftsführer leiten, sagen im Rückblick, dass es seinerzeit durchaus nicht selbstverständlich gewesen sei zu überleben. Ein Faktor, der zum Erfolg beigetragen habe, sei die Treue des wichtigsten Kunden W&H und der Stadtsparkasse als Hausbank gewesen.

AdChoicesDie harten Zeiten sind indes längst passé. Dkon geht es mit der Produktion und dem Verkauf von Verkleidungen für Maschinen gut, daran lässt das Geschäftsführer-Duo keine Zweifel aufkommen. Beschäftigt werden 83 Männer und Frauen, Tendenz steigend. Der jährliche Umsatz liegt bei rund acht Millionen Euro. Mittelfristiges Ziel ist die Zehn-Millionen-Marke.

Sollte das erreicht werden, könnte sich die Standortfrage stellen. Möglicherweise wird es dann nämlich an der Adresse Johannemanns Straße 6 zu eng. Miethe und Richtering sehen das im Moment aber noch gelassen. Die Weichen für den Wachstumskurs sind und werden gestellt, so ihre Sicht.

Unter anderem soll in Zukunft vieles in Sachen Dienstleistung passieren, von der Beratung über Schulungen bis zur Wertanalyse. Und es wurde zuletzt erheblich investiert. Für eine sogenannte Abkantpresse und eine Laserschneidanlage hat Dkon 1,2 Millionen bezahlt. Das ermögliche eine höhere Produktivität und Qualität, mindere gleichzeitig den Energieverbrauch und die Kosten, erklären die Geschäftsführer. Sie betonen aber noch einen weiteren großen Vorteil: Die Emissionsbelastung sinke durch den Einsatz der modernen Schneidanlage mit all ihren Finessen immens, ein Plus für die Mitarbeiter.

Überhaupt verstehen sich Miethe und Richtering als Teamplayer, die viel Wert auf ein gutes Mannschaftsklima legen. Dass es in Zeiten akuten Facharbeitermangels beispielsweise gelinge, Metallbauer und CAD-Konstrukteure zu gewinnen, ist für sie Ausdruck des Miteinanders, das bei Dkon gepflegt werde. Das Fest am Freitag gehört sicher auch in diese Kategorie.

Von Paul Meyer zu Brickwedde (WN)

Mittwoch, 30.01.2019
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